mC: Bericht HVW-Quali

Erfolgreiche HVW-Quali

Trotz einer hohen Niederlage gegen den TV Bittenfeld geht es für den SVF in den HVW-Qualis weiter – obwohl der Stadtnachbar HSC Schm/Oeff den Fellbachern fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Doch der Reihe nach.

Im ersten Spiel war direkt Endspielstimmung angesagt. Im Derby gegen Schmiden/Oeffingen pushten sich die Fellbacher Jungs zu einer wahren Spitzenleitung und gingen an ihre Grenzen. Lange lag man mit ein oder zwei Treffern zurück. Doch zum Schluss bewiesen die Jungs vom Kappelberg den längeren Atem, und konnten den 2-Tore-Vorsprung auch gegen die offene Manndeckung der Schmidener verteidigen. Schließlich war der Jubel groß nach dem 13:11-Sieg gegen einen wirklich starken Gegner, dessen wenige Fehler ihm am Ende das Genick brachen.
Im zweiten Spiel gegen den Bundesliagnachwuchs war erstmal kein Kraut gewachsen – zu groß der Respekt vor dem körperlich weit überlegenen Gegner aus dem Waiblinger Stadtteil, sodass der TV Bittenfeld bei der Auszeit der Fellbacher Trainer Manuel Steffan, Jona Ebert und Andi Traub bereits 1:6 vorn lag. Danach legte sich die Aufregung, auch wenn der TVB weiter enteilte, konnte der munter durchwechselnde SVF nun mit der Leistung zufrieden sein, trotz der 5:14-Niederlage. Denn das Weiterkommen war eigentlich gesichert, ging man doch von einer klaren Sache zugunsten der Bittenfelder zwischen dem TVB und Schm/Oeff aus – Pustekuchen! Bis zum Schluss hielt der HSC munter mit, und gerade so rettete der TVB sich durch ein 15:15 in die nächste Runde und nahm den SVF mit, Glück gehabt.
Doch dass die Fellbacher sich das Weiterkommen verdient hatten, wollten sie gegen die körperlich erneut starken Gegner der HSV Stammheim/Zuffenhausen beweisen. Und mit einem kämpferischen Auftritt setzten sie sich auch hier knapp, aber verdient und ungefährdet mit 12:11 durch und stehen so als Dritter des Bezirks in den HVW-Qualis am 9.6.

Für den SVF spielten:
Moritz Fischer – Vincent Brenner (10), Max Heinzelmann (8), Nicolas Ehrlich (2), Nick Traub (5/3), Benjamin Brauchle (3), Nils Braun (2), Pascal Scheck (1), Florian Müller, Milan Knauth, Felix Weishaupt, Finn Aldinger.