Frauen 1: HSK Urbach-Plüderhausen vs. SVF

HSK Urbach-Plüderhausen vs. SV Fellbach 20:22 (11:14)

Spannung bis zum Schluss

Am gestrigen Samstagabend bestritten die Frauen 1 das letzte harzfreie Spiel dieser Saison in Urbach-Plüderhausen. Bekannt war die Mannschaft bereits aus dem Hinspiel und dem Pokalspiel Anfang November. In beiden Spielen konnte man 2 Punkte gewinnen und so war es auch Voraussetzung erneut mit einem Sieg aus der Halle zu gehen. Mit einem offenen Schlagabtausch begann die Partie und setzte sich bis Minute 16. fort, als Joana Peifer das 6:7 für ihre Farben erzielte. Mit dieser Führung erntete man Mut und agierte im Angriff geduldiger, zielstrebiger  und in der Abwehr führte die kompakte Arbeit um den Kreis zu vermehrten Ballgewinnen. Ende der ersten Halbzeit setzte Linda Emer mit zwei ihrer 7-Meter Treffer weitere Ausrufezeichen, sodass man mit einem 11:14 in die Kabine gehen konnte. Die HSK hatte sich Gedanken gemacht und spielte nun eine Manndeckung auf den Rückraum der Fellbacher. Julia Berger und Jehona Kuqi schafften es immer wieder sich von der Abwehr zu lösen oder geschickt die Abwehr auszuspielen. Ab Minute 40.  gab es einen Einbruch der Fellbacherinnen, vor allem im Angriff, bei dem sich das harzfreie Spielen wohl doch bemerkbar machte. Unsaubere Torabschlüsse und ein zu langsames Verschieben in der Abwehr eröffnete Urbach-Plüderhausen zu viele Torchancen. Diese ließen sich das nicht zweimal sagen und schafften ein 19:19 in der 49. Minute und das Spiel wurde noch einmal spannend. Bis zur 55. Minute gelang es keiner Mannschaft ein Tor zu werfen, was unter anderem an der guten Nadl Berger im Tor und leider auch an der immer noch zu geringen Ausbeute im Angriff des SVFs lag. 3 Minuten vor Schluss leuchte das Unentschieden auf der Anzeigetafel, bis Maren Wetzel mit ihrem schnellen Parallellauf durch die Abwehr spazierte und das 20:21 markierte. Urbach-Plüderhausen  handelte schnell und startete eine Manndeckung über das gesamte Feld. Eigentlich gut gedacht von Seiten der Heimmannschaft... jene haben aber nicht mit Maren Thumm gerechnet, die einen schnellen Einwurf mit Blick auf die rasant startende Sofie Wolfbeiß, die mit dem Konter den Schlusstreffer setzte.