mB: Turnier in Kolding (DK)

Die Fellbacher B-Jugend in Kolding bestand aus einem Mix von Spielern der ersten und zweiten Mannschaft dieser Altersklasse unter Trainer Oliver Steiner. Dass dieses Team so auch noch nie vorher gemeinsam auf dem Feld stand, zeigte sich schnell, doch das Team wollte dennoch ein gutes Turnier hinlegen.
Im ersten Spiel gegen die Stiere aus Schwerin, ein Oberligateam, das in deren Hallenrunde durchaus mit den Füchsen Berlin mithalten konnte, musste man eine hohe Niederlage hinnehmen. Zwar probierten die Fellbacher Jungs im Angriff alles, doch die eng begrenzten Möglichkeiten im Angriff führten zu vielen Fehlern, die durch Gegenstöße bestraft wurden.
Das zweite Spiel des ersten Turniertages bestritt die Mannschaft gegen ein französisches Team. Die körperliche Ausgeglichenheit nutzten die Fellbacher nun aus und setzten sich mit ihren spielerischen mitteln durch und Tor um Tor ab. Schließlich bejubelten die Fans der anderen Fellbacher Teams dann einen Sieg der B-Jugend – es sollte leider der einzige bleiben.
Denn im letzten Spiel am späten Nachmittag gegen schwedischen Erstliganachwuchs, bei dem jeder Spieler über 1,90m maß, war nichts zu holen. Doch die Fellbacher setzten sich das Ziel, 10 Tore gegen die massive 6:0-Deckung der Gegner zu erzielen. Und schließlich gelang sogar eine 11:22-Niederlage – ein Erfolg für das Team.

In der Verliererrunde am Ostersonntag traf man dann zuerst auf die HSG Nienburg, gegen die man jedoch weitestgehend chancenlos war. Vor allem über die Rückraum-Kreis-Achse von Jona Ebert und Dani Rühle konnte zwar Tor um Tor erzielt werden, doch in der Abwehr war man zu schwach und verlor hier das Spiel.
Auch das letzte Spiel um Platz 11 ging verloren. Gegen die Holländer aus Kras war man jedoch lange in Führung, doch die Abwehr der Niederländer erwies sich in den letzten Minuten als Bollwerk, und der Kräfteverschleiß war dem Team anzumerken, sodass man schließlich knapp mit zwei Tore Unterschied auf Platz 12 des Turniers landet.

Insgesamt ein Verlauf mit gemischten Gefühlen, doch in Erinnerung werden viele positive Szenen des Osterturniers auf und neben dem Platz bleiben.